Hedwig-Nordhusen-Stiftung

Die Hedwig-Nordhusen-Stiftung wurde im Jahre 2005 von unserer ältesten Schülerin, Rosemarie-Lehmitz-Richter, gegründet. Sie hat sich die "Förderung der Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler des EWG" zur Aufgabe gemacht.

In den vergangenen 4 Jahren sind die Mittel der Stiftung vor allem in den Bereich der musikalischen Erziehung geflossen. Die Unterstützung des Instrumentalunterrichts durch unsere jungen Instrumentallehrer und die Anschaffung und Ausleihe von Orchesterinstrumenten sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Förderung zum Aufbau eines Schulorchesters.

Wir trauern um Rosemarie Lehmitz-Richter, EWG-Schülerin des Abiturjahrgangs 1937, die ihrer Schule ein Leben lang innig verbunden war. Sie ist am 17.Mai im Alter von 92 Jahren sanft entschlafen. Ihre Tatkraft, Klugheit und Lebendigkeit werden wir in bester Erinnerung behalten.

Die "Liebe zu meiner Wüstenfeld-Schule", wie sie stets sagte, hat Rosemarie Lehmitz-Richter so erklärt: "Im Jahre 1934 nach der schweren Krebserkrankung meiner Mutter und der Entlassung meines Vaters durch die Nazis hätte ich die Schule wegen der finanziellen Not meiner Familie verlassen müssen. Die Wüstenfeld-Schule aber hat mir einen Freiplatz gegeben, Nachhilfeschüler vermittelt und kleine Dienste im Lehrerzimmer entlohnt. So hat die Schule hat mich gerettet und mein Lebenstraum, Lehrerin werden zu können, konnte wahr werden. Ich werde das meiner Emilie nie vergessen."

Aus dieser Dankbarkeit heraus hat Rosemarie Lehmitz-Richter im Jahre 2005 die "Hedwig-Nordhusen-Stiftung" gegründet. Diese Stiftung, die den Namen ihrer früh verstorbenen Mutter trägt, hat sich die "Förderung der Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler des EWG" und insbesondere die musikalische Erziehung zum Ziel gesetzt und unterstützt die Schule beim Instrumentalunterricht und bei der Beschaffung von Musikinstrumenten mit erheblichen Mitteln. Rosemarie Lehmitz-Richter war der Aufbau eines Schulorchesters ein Herzensanliegen. Wir werden dieses Ziel in ihrem Sinne sehr gern weiterverfolgen.

Winfried Rangnick, ehemaliger Schulleiter am EWG