Der Vorlesewettbewerb

Seit 2011 nehmen unsere 6. Klassen am bundesweiten Vorlesewettbewerb teil. Die Wahl der beiden Klassensieger findet nach den Herbstferien in den jeweiligen Klassen statt. Die Wahl des Schulsiegers, der das EWG dann im Hamburger Landesausscheid vertritt, erfolgt im Dezember, wobei alle 5. Klassen (als zukünftige Teilnehmer) zuhören. Jeder Vorleser darf dorthin zudem zwei Klassenkameraden als „Daumendrücker“ mitnehmen. Die Jury setzt sich zusammen aus den Gewinnern der beiden Vorjahre und zwei Deutschlehrern.
Für die Durchführung gilt nach Angaben der Dachorganisation, dass jedes Kind einen vorbereiteten Wahltext und einen unvorbereiteten Fremdtext vorlesen muss: (Folgende Informationen sind entnommen aus: http://www.vorlesewettbewerb.de/lehrer/regeln.htm)

Der Wahltext

Buch und Textabschnitt wählen die Teilnehmer selbst. Der Text muss folgende Kriterien erfüllen:
- Die Lesedauer beträgt rund drei Minuten.

  • - Nicht zugelassen sind Schullesebücher, Anthologien, Lyrik, Mundart- und Theaterstücke. Auch selbstgeschriebene Texte sind nicht erlaubt.
  • - Auf jeder nachfolgenden Ebene muss ein Titel eines anderen Autors ausgewählt werden. Die Bücher dürfen auch nicht wiederholt aus der gleichen Buchreihe oder Serie stammen.
  • - Die Texte dürfen nicht aus fotokopierten Blattsammlungen bestehen, nicht zusammengestrichen, ergänzt oder auf sonstige Art verändert sein.
  • - Das Lesen aus E-Book-Readern ist grundsätzlich zulässig, sofern aus einem originalen, unveränderten E-Book vorgelesen wird (keine Auszüge, Leseproben o.ä.). Sollten technische Störungen den Vortrag verhindern oder unterbrechen, kann dies dazu führen, dass der Beitrag nicht gewertet wird.
  • - Ein weiteres Kriterium für die Auswahl des eigenen Textes ist außerdem eine altersgemäße Komplexität der Sprache, um gleiche Ausgangsvoraussetzungen bei der Lektüre zu gewährleisten. Konkret bedeutet das, dass z.B. die "Olchis" oder der "Kleine Drache Kokosnuss" nicht vortragsgeeignet sind, weil sich die Sprache an (jüngere) Grundschüler richtet und nicht an 12-jährige (oder ältere) Gymnasiasten. Diesbezügliche Unklarheiten lassen sich meist dadurch klären, dass der Buchtitel bei "Antolin" (ohne vorherige Anmeldung) eingegeben wird und das Programm dann das entsprechende Alter anzeigt (z.B. "Drache Kokosnuss" = ab 3. Klasse, "Harry Potter" = Klasse 7.-10.). Sollte ein Werk nicht bei Antolin verzeichnet sein, so klären die Schüler das mit ihren Deutschlehrern.

Vor dem Lesen nennen die Kinder Titel und Autor ihres Buches und erklären kurz den inhaltlichen Zusammenhang zum vorbereiteten Textabschnitt. Diese Buchvorstellung zählt nicht zur Lesedauer und fließt nicht in die Bewertung ein.

Der Fremdtext

- Ein Text wird von den jeweiligen Organisatoren in Abstimmung mit der Jury vorgegeben.

  • - Idealerweise lesen alle Teilnehmer fortlaufend aus einem Buch vor.
  • - Die Lesedauer pro Kind beträgt rund zwei Minuten.
  • - Wünschenswert ist ein gleichbleibender Schwierigkeitsgrad, möglichst ohne „Zungenbrecher oder fremdsprachliche Ausdrücke".

Der Vorlesewettbewerb bereitet unseren Schülerinnen und Schülern jedes Jahr großes Freude -  Wir freuen uns auf weitere spannende Vorlesestunden!

F. Rommel (Organisation Vorlesewettbewerb)